FLASCH-Gordon Releaseparty vom 31. Mai 2012

Am 31. Mai war es dann soweit. Nach mehreren Monaten des Werkelns, des Fluchens und des Platzwegnehmens kam es gleichzeitig mit der „Art Margareten“ zur ersten FLASCH-Gordon Releaseparty. Freilich gehörte unsere Veranstaltung nicht zum offiziellen Teil der Kunstschau im Bezirksamt. Insgesamt fünf Figuren, die zur Gänze aus PET-Flaschen hergestellt worden waren, wurden an verschiedenen Orten im fünften Wiener Bezirk ausgesetzt. Begonnen wurde natürlich beim read!!ïng room in der Anzengrubergasse. Voll gepackt mit weiteren fünf Figuren ging die Reise Richtung Wiedner Hauptstraße, wo eine Sitzbank ihrer eigentlichen Bestimmung übergeben wurde. Mit zwei Kabelbindern wurde die einzige liegende FLASCH-Gordon-Figur festgeschnallt. In der Nikolsdorfergasse gesellte sich ein FLASCH-Gordon zum Sallinger-Park. Figur Nummer 4 Je einen einem werde sollte beim Bacherpark aufgestellt werden und die letzte begleitete uns direkt zur Art Margareten. Ihren definitiven Platz fand der eine Strumpfhose tragende FLASCH-Gordon neben dem Arbeitsmarkt-Service in der Redergasse.
Die Reaktionen der Passantinnen und  Passanten auf die menschengroßen Figuren waren meistens positiv. Vor allem die Kinder waren offen für unsere roboterartigen Figuren. Nur ein Anrainer in der Castelligasse verwies uns respektive unserer Figuren auf den Mistkübel seines Vertrauens. Der kurze Dialog zwischen ihm und uns (wir waren eindeutig in der Mehrzahl) endete mit dem Verweis darauf, dass man den Figuren doch das Denken überlassen sollte, da sie schließlich die größeren Köpfe hätten.

Wie lange die die menschhohen Figuren im öffentlichen Raum blieben, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Jener FLASCH-Gordon, den wir beim AMS aufgestellten, war zumindest am 1. Juni gegen 8:00 Uhr noch an seinem Platz. Wir bitten daher um sachdienliche Hinweise über den Aufenthaltsort der Figuren und der Dauer ihres Überlebens in den Straßen von Margareten. To be continued.
Hier einige Impressionen unserer „FLASCH-Gordon-Releaseparty“.

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Nachtrag: Nach einer Bezirksrunde konnten wir uns vergewissern, dass einige „FLASCH-Gordons“ nicht mehr an ihrem angestammten Platz waren. Verwunderlich war jedoch vor allem die Tatsache, dass jener, der an unser Fenstergitter in der Anzengrubergasse gebunden war, auch verschwunnden war. Die dort angebundene Palme steht schon seit Monaten unbehelligt, ignoriert und ungewartet-unerwartet an ihrem Platz. Ein gutes Omen. Oder?

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Über anzengrubergasse

Plastic world of read!!ing room

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